Horst Kistner – Fotografien 2016

Zwischen Alltag und Inszenierung: Kunstfotografie mit erzählerischer Tiefe

Die Arbeiten von Horst Kistner aus dem Jahr 2016 führen seine visuelle Erzählweise konsequent weiter. In sorgfältig komponierten Szenen entfaltet sich eine Welt zwischen Retro-Ästhetik, Alltagsräumen und subtiler Symbolik.

Kistner bleibt seiner Methode treu: Die Kamera wird zum stillen Beobachter eines eingefrorenen Moments – und doch scheint in jedem Bild etwas in Bewegung.

Diese Unterkategorie präsentiert die zentralen Werke aus dem Jahr 2016 – allesamt in hochwertiger Druckqualität, signiert vom Künstler, limitiert und exklusiv im Soll und Haben Verlag erhältlich.

„Caesar“ – Der Hund als Spiegelbild des Menschen entstand im Jahr 2026

In „Caesar“ tritt uns ein Dalmatiner mit ruhiger Autorität entgegen. Die Szene ist aufgeladen mit Bedeutung: ein edel eingerichtetes Interieur, sorgfältig ausgeleuchtet, dazu ein Tier, das zugleich Wächter, Gefährte und Symbol sein könnte. Das Bild stellt Fragen: Wer ist hier eigentlich das Subjekt? Der Hund, das Auge der Kamera – oder der Betrachtende selbst?
Kistner nutzt in dieser Arbeit Tierdarstellung als Mittel der Rollenverschiebung, ohne in das Anekdotische abzugleiten.

Orange County 7.20 am“ – Die Zeit steht still

Diese Fotografie erzählt von einem Moment am frühen Morgen. Eine junge Frau steht in einem Raum, der durch Farben, Muster und Lichtführung eine deutlich kalifornische Retro-Stimmung trägt. Sie jongliert Orangen – aber nicht zum Spaß. Es ist ein stilles Bild über Routine, Balance und das fragile Gleichgewicht zwischen Rollen und Selbstbild. Die Komposition erinnert an Werbung vergangener Jahrzehnte – allerdings mit einem doppelten Boden.
Horst Kistner dekonstruiert hier die Ästhetik der Oberfläche, ohne sie ihrer Schönheit zu berauben.

Daisy’s Dive“ – Ein Bild zwischen Spannung und Stillstand

Ein Sprung, der nicht stattfindet – oder der genau in diesem Augenblick geschieht. „Daisy’s Dive“ zeigt eine Figur, die auf dem Rand eines Bettes steht, bereit zum Absprung. Der Raum wirkt real und zugleich traumhaft. Was wie ein Kinderspiel wirkt, gewinnt durch Kistners Lichtführung und den Blick der Dargestellten eine ungeahnte emotionale Dichte.
Es ist ein Bild über Entscheidung, Schwebe und das Wagnis des ersten Schritts.

Kistners Stil 2016 – Komposition, Licht und Psychologie

In den Fotografien von 2016 zeigt sich Horst Kistner auf einem Höhepunkt seiner erzählerischen Klarheit. Die Inszenierungen sind aufwändig, aber nie überladen. Requisiten, Raum und Licht sind präzise aufeinander abgestimmt. In jedem Bild steckt ein Moment des Zweifels, der Schönheit, der Stille.

Der Künstler versteht es, alltägliche Räume in psychologische Bühnen zu verwandeln – mit Einflüssen aus dem Film Noir, der Werbeästhetik der 60er und dem Kunstfilm der 1980er Jahre. Seine Fotografie bleibt dabei immer bildhaft dicht, aber nie plakativ.


Exklusive Editionen von Horst Kistner im Shop Soll und Haben

Die hier präsentierten Werke sind als limitierte Ciclée-Pigmentdrucke in Galeriequalität erhältlich – natürlich mit Passepartout. Jedes Blatt ist vom Künstler signiert und stammt aus einer kleinen, kontrollierten Auflage. Die offene Edition ist im kleinen Format erhältlich und wird zu einem sehr attraktiven Preis angeboten.

Wer Fotografie nicht nur sammeln, sondern erleben will, findet in dieser Kategorie eine eindrucksvolle Auswahl.

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