Horst Kistner | Fotografie | Als Hanna einmal Herzklopfen hatte
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Horst Kistner inszeniert den medizinischen Kontext mit filmischer Ästhetik und poetischer Intensität. Hier begegnet man nicht nur Geräten und Räumen, sondern Emotionen – in klar durchkomponierten Settings, in denen Licht und Symbolik Geschichten erzählen.


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Die Kategorie erschließt Themen wie kindliche Erfahrung, Pflege und institutionelle Räume auf kunstvolle und gleichzeitig berührende Weise. Ob für ärztliche Praxen, Klinikräume oder Kunstsammlungen – diese Werke sind Statements zwischen Sterilität und Zärtlichkeit.
Ein junges Mädchen steht auf einem blauen Stuhl vor einem vintage-Blutdruckmessgerät und blickt aufrecht und aufmerksam. Das Licht betont ihr blondes Haar und das helle Streifenkleid, während der Raum eine nüchterne medizinische Umgebung suggeriert. Der Titel und die Szene verweben ein Moment der Aufregung mit stillem Staunen – Kamera, Raum und Körper bilden eine fragile Spannung.
Im Fokus steht eine Krankenschwester in historischer Uniform mit rotem Kreuz. Sie steht vor einem Küchenschrank voller Speisen, das Licht malt sanfte Schatten auf Gesicht und Umgebung. In ihrer Hand eine überdimensionierte Spritze, die sowohl Fürsorge als auch Kontrolle symbolisiert. Das Bild evoziert ein stilles Verlangen nach menschlicher Nähe – und zugleich die Doppeldeutigkeit medizinischer Macht.