Torsten Ueschner

Ein Vollblutkünstler alter Schule und außergewöhnlicher Landschaftsmaler.

Torsten Ueschner

1966 in Sonneberg geboren, absolvierte Ueschner zunächst eine Ausbildung zum Mechaniker und absolvierte seinen Wehrdienst bei der Marine.
1988 war er als Gebrauchswerber tätig. Im selben Jahr begann er ein Studium an der Abendakademie der HGB in Leipzig, welches er 1990 abschloss.
1995 betreibt er eine legendäre Szenekneipe in Döbeln. 1996 traf er die Entscheidung sich ausschließlich der Malerei zu widmen. Er hatte seit dem zahlreiche regionale und überregionale Ausstellungen und ist seit 2011 Mitglied im Neuen Sächsichen Kunstverein Dresden e.V. Torsten Ueschner lebt zurückgezogen in Döbeln und verlässt ungern sein Atelier. Dieses befindet sich in der ehemaligen Paketabfertigung der gründerzeitlichen Post.

Torsten Ueschner ist ein kompromissloser Vollblutmaler.

Seine verdichteten, pastos gemalten Bilder verraten zwar nicht den langwierigen Prozess ihrer Entstehung. Jedoch strahlen diese Werke nicht nur Kraft, sondern auch eine ungewöhnlich vitale Farbigkeit aus. Es ist müßig Torsten Ueschner in eine Traditionslinie zu stellen. Mir fällt ein Vertreter des Fauvismus, Maurice des Vlaminck, ein. Dieser soll, der Überlieferung nach, gesagt haben: „Van Gogh bedeutet mir mehr als Mutter und Vater“.  Aber auch Frank Auerbach, dessen Werk sich keiner Stilrichtung zuordnen lässt, kommen einem im Sinn. Mit diesem englischen Maler deutscher Herkunft verbindet Ueschner eines: Das obsessive, Monate, ja zuweilen Jahrelange, Arbeiten an einzelnen Gemälden und die kompromisslose Lebensweise als Künstler.

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