Beschreibung
Horst Kistner – Ceci n’est pas une pipe | Fotokunst mit Frau und Zigarre
Eine Frau, eine Zigarre und ein Schaumbad vor blauem Himmel. Man kann sich seinen Freiraum offenbar auch in einer alten Badewanne einrichten. Horst Kistners Fotografie „Ceci n’est pas une pipe“ verbindet sinnlichen Genuss mit feiner Ironie und einem kunsthistorischen Augenzwinkern.
Eine selbstbewusste Frau mit Zigarre
Die Frau scheint ganz bei sich zu sein. Ihr Blick ist gesenkt, ein Arm ruht auf dem Wannenrand, die andere Hand hält die Zigarre. Sie nimmt sich Zeit. Ob jemand zuschaut, scheint für diesen Augenblick von untergeordneter Bedeutung.
So lässt sich die Szene als Bild einer selbstbewussten Frau lesen, die ihren eigenen Vorstellungen folgt. Die Zigarre wird dabei zum eigensinnigen Accessoire: ein kleiner Seitenhieb auf die Frage, welcher Genuss eigentlich wem zusteht. Weiblicher Eigensinn begegnet uns auch in Kistners Fotografie „Die Rebellion der Frau“, dort mit einem deutlich rebellischeren Unterton.
Rote Fingernägel, nasses Haar und warmes Licht verleihen der Fotografie körperliche Nähe. Die rissige Oberfläche der Wanne setzt einen rauen Akzent und bringt auch das Thema Vergänglichkeit ins Spiel. Darüber zieht Rauch vor Wolken dahin, während sich der Badeschaum zu einer eigenen kleinen Landschaft auftürmt.
Dies ist keine Pfeife – ein Gruß an René Magritte
Der französische Titel bedeutet „Dies ist keine Pfeife“ und zitiert die berühmte Inschrift in René Magrittes Gemälde „La trahison des images“ von 1929. Magritte erinnert daran, dass das Bild eines Gegenstandes nicht der Gegenstand selbst ist.
Bei Kistner bekommt dieser Gedanke eine zusätzliche Pointe: Die Frau hält tatsächlich eine Zigarre. Doch auch sie bleibt für uns eine Abbildung. Der vertraut wirkende Augenblick öffnet sich damit zu einem Spiel zwischen Wirklichkeit und Vorstellung.
Hier geht es zu dem Blog: Rauchende Frauen in der Kunst – zwischen Selbstbestimmung und Inszenierung
Surreale Fotokunst mit Eigensinn
Badewanne und Wolkenhimmel begegnen sich hier mit erstaunlicher Selbstverständlichkeit. Schaum, Rauch und Wolken verbinden das Alltägliche mit dem Traumhaften. Darin liegt der surreale Reiz dieser inszenierten Fotografie. Eine verwandte Spannung zwischen vertrauter Umgebung und rätselhafter Handlung entfaltet „Fisher’s Wife“ von Horst Kistner: Auch dort steht eine in sich versunkene Frau im Mittelpunkt einer vieldeutigen Szene.
Wer Fotokunst mit einer Frau und Zigarre sucht, entdeckt hier ein Motiv voller Ruhe, Sinnlichkeit und gelassener Eigenständigkeit. Eine Arbeit für Menschen, die an Bildern Freude haben, deren Geschichte mit dem ersten Blick gerade erst beginnt.
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Horst Kistner – Ceci n’est pas une pipe | Fotokunst mit Frau und Zigarre ist in 4 Varianten verfügbar.
- Unlimitiert: Größe 17 x 24,5 cm
- Limitiert: 20 Exemplare Größe 35 x 53cm
- Limitiert: 10 Exemplare 55 x 80cm
- Alle mit Museums-Passepartout und optional Alu-Rahmen silber gebürstet oder matt schwarz. Breite 11 mm Tiefe 24 mm. Mit UV-absorbierenden Acrylglas.
- Außerdem für das Format 90 x 120 cm einen HALBE Holzrahmen Eiche hell lackiert mit Acrylglas.
- Und im Format 30 x 40 cm auch mit Holzrahmen weiß Tiefe 25 mm | Aufsicht 20 mm
Horst Kistner Ceci n’est pas une pipe ist ein Giclée – Pigmentdruck auf 305 gsm Hahnemühle Matt FineArt Ultra Smooth Papier. Die verwendeten Pigmente sind mit einer Harzschicht ummantelt und lichtecht. Der Hersteller garantiert eine Lichtechtheit von 80 Jahren.
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