Beschreibung
Endlich alles im Reinen – Eine Grafik von Thomas Gatzemeier
Der Titel „Endlich alles im Reinen“ drückt ein tiefes Gefühl der Klärung und des inneren Friedens aus, der nach der Beseitigung von Unklarheiten und Sorgen eintritt. Es ist ein Ausdruck von Zufriedenheit und Harmonie, der in der Kunst auf vielfältige Weise dargestellt werden kann. Die Grafik von Thomas Gatzemeier fängt dieses Gefühl auf besondere Weise ein. Sie zeigt ein harmonisches Miteinander von Mensch und Tier und vermittelt dadurch unmittelbar ein Gefühl von Gelassenheit und innerem Ausgleich.
Dieses Kunstwerk dient nicht nur als Trost für diejenigen, die schwierige Zeiten durchgemacht haben, sondern strahlt auch Hoffnung aus. Es erinnert uns daran, dass nach Zeiten des Konflikts und der Herausforderung immer die Möglichkeit besteht, wieder zu innerem Frieden und Harmonie zu finden. Das Bild ermutigt den Betrachter, nach vorne zu blicken und sich auf eine bessere Zukunft zu konzentrieren.
In der Grafik „Endlich alles im Reinen“ finden sich verschiedene Motive, die symbolisch aufgeladen sind und tiefere Bedeutungen transportieren. Im Mittelpunkt steht ein Nussknacker in Husarenuniform, der auf einem Schaukelpferd reitet – ein Motiv, das bereits 1782 von Olbernhauer Kaufleuten auf der Leipziger Messe präsentiert wurde und heute als Wahrzeichen von Olbernhau gilt. Dieses Motiv ist ein beeindruckendes Beispiel für traditionelles Kunsthandwerk und spiegelt die Handwerkskunst des Erzgebirges wider, die in Gatzemeiers Arbeiten eine zentrale Rolle spielt.
Kunsthandwerk wird oft unterschätzt, obwohl es einige der herausragendsten Kunstwerke hervorgebracht hat.
Der Jugendstil, der eine enge Verbindung zwischen Kunst und Handwerk betonte, zeigt, wie beide Disziplinen miteinander verschmelzen können. Zeitgenössische Künstler zögern jedoch oft, Kunsthandwerk als Inspirationsquelle zu nutzen. Thomas Gatzemeier gelingt es jedoch, die traditionelle Handwerkskunst des Erzgebirges auf einzigartige Weise in seine Kunst zu integrieren. Er kombiniert Fantasiefiguren mit realen Elementen und schafft dadurch eine faszinierende Dualität, die verschiedene Ebenen der Kunst in einer einzigen Komposition vereint.
Ein besonders interessantes Element in Gatzemeiers Werken ist die Bedeutung des Reiters. Der Reiter symbolisiert traditionell dominante Männlichkeit und Stärke, doch in „Endlich alles im Reinen“ wird diese Bedeutung neu interpretiert. Der Reiter auf einem Schaukelpferd, begleitet von zwei nackten, melancholischen Frauen und einem Rehbock, stellt die traditionelle Vorstellung von Männlichkeit in Frage und fügt der Szene eine humorvolle und zugleich nachdenkliche Komponente hinzu. Diese Darstellung könnte als Kommentar zur Fragilität männlicher Macht verstanden werden und lädt dazu ein, bestehende gesellschaftliche Rollenbilder zu reflektieren.
„Endlich alles im Reinen“ ist mehr als nur ein Kunstwerk; es ist eine Reflexion über Klärung, Harmonie und die Mehrschichtigkeit der Kunst. Es stellt die Frage, wie wir inmitten der Komplexität des Lebens Frieden finden können – sowohl innerlich als auch äußerlich. Durch die Kombination von Humor und Nachdenklichkeit, Fantasie und Realität, fordert Gatzemeier den Betrachter heraus, sich auf eine tiefere Ebene der Bedeutung einzulassen.
Die grafische Technik, die Gatzemeier verwendet, ist von großer Bedeutung für die Wirkung seiner Werke. Durch den Einsatz von Pigmentdruck und die Schichtung verschiedener Farben und Texturen schafft er Werke, die eine ungewöhnliche Tiefe und Lebendigkeit besitzen. Die Farbbrillanz und Detailgenauigkeit dieser Technik verstärken die emotionalen und symbolischen Inhalte seiner Kunst.
„Endlich alles im Reinen“ lädt den Betrachter ein, in die komplexe und vielschichtige Welt von Thomas Gatzemeier einzutauchen und sich von den tiefgründigen Botschaften und der visuellen Faszination seiner Werke inspirieren zu lassen. Es ist eine Einladung, über die eigene Suche nach Harmonie und Klarheit nachzudenken und den Wert von Kunst als Medium der Reflexion und Erneuerung zu erkennen..
ALLE PRODUKTE DES KÜNSTLERS THOMAS GATZEMEIER
Giclée – Pigmentdruck auf Hahnemühle 305 gsm | 43cm x70 cm Auflage 50 Exemplare | Passepartout Maße: 60cm x 80cm |
Optional Alu-Rahmen mit Acrylglas silber-gebürstet oder matt-schwarz sowie Holz-Linde |
Die Nummer der ausgelieferten Grafik richtet sich nach Eingang der Bestellung.
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Für unsere Drucke verwenden wir ausschließlich die anspruchsvollsten Materialien.
- Alle Grafiken sind Giclée – Pigmentdrucke auf 305 gsm
- Hahnemühle Matt FineArt Ultra Smooth Papier.
- Die verwendeten Pigmente sind mit einer Harzschicht ummantelt und besonders lange lichtecht.
- Der Hersteller garantiert eine Lichtechtheit von 80 Jahren.
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Thomas Gatzemeier – Endlich alles im Reinen – Ein Blatt melancholischer Stille.
Paradiesische, friedliche Stille und Harmonie strahlt diese Komposition aus. Gleichwohl bricht der neckische Schaukelpferdreiter die Idylle. Und wieder ist es der Mann, welcher von außen in das Geschehen eindringt.
Erzgebirgisches Kunstgewerbe – ein Männlein halt. Die Zwei Schönen könnten einem klassischen Gemälde entsprungen sein und von Frauen allgemein als Fetisch angesehene Schuhe bilden im Vordergrund einen Kontrast.
Auch bei der Grafik von Thomas Gatzemeier – Endlich alles im Reinen – geht es um surrealistische Anspielungen. Der Künstler möchte seinen Betrachtern nicht ein fertiges Bild liefern, sondern in ihnen einen Sehprozess in Gang setzten, der eigene Verknüpfungen, und damit ein „eigenes“ Bild möglich macht.
Ganz im Gegensatz zum mosaischen Bilderverbot: „Lauft nicht in euer Verderben und macht euch kein Gottesbildnis, das irgendetwas darstellt, keine Statue, kein Abbild eines männlichen oder weiblichen Wesens, kein Abbild irgendeines Tiers, das auf der Erde lebt, kein Abbild irgendeines gefiederten Vogels, der am Himmel fliegt, kein Abbild irgendeines Tiers, das am Boden kriecht, und kein Abbild irgendeines Meerestieres im Wasser unter der Erde.“
Sagt Thomas Gatzemeier: „Du sollst dir ein Bild machen.“
Er meint mit dieser Aussage – jeder soll sich aus seiner Anschauung heraus ein Bild machen und nicht nur vorgefertigtes rezipieren.
Einen Text zum Grafikzyklus finden sie hier.
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